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Der Wissenschaftlichen Beirat der deutschsprachigen Hypnosegesellschaften (WBDH)

 

Auf dem 15. Kongress der Internationalen Gesellschaft für Hypnose (ISH) im Oktober 2000 in München wurde der WBDH, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Anerkennung der Hypnose und Hypnotherapie in Forschung und Praxis zu fördern, ins Leben gerufen. An der Gründungsversammlung nahmen insgesamt 30 Vertreter von vier Gesellschaften aus Österreich, zwei schweizerischen und fünf deutschen Gesellschaften sowie des BDP, der European Society of Hypnosis (ESH) und namhafte Universitätsprofessoren teil. Zusammen vertritt das Gremium die Interessen von etwa 3000 europäischer Hypnotherapeuten und Hypnose-Forschern. Als konstituierende Gesellschaften waren vertreten:

Schweiz
Societé Medical Suisse de Hipnose (SMSH)
Gesellschaft für Hypnose der Schweiz (GHYPS)

Österreich
Milton-Erickson-Ges. Austria (MEGA)
Österreichische Ges. f. Autogenes Training und allgem Psychotherapie (ÖGATAP)
International soc of research and education in communication-cooperation-liaison-strategies (ISOREC)
Österreichische Ges. f. wissenschaftliche Hypnose (ÖGWH)

Deutschland
Deutsche Ges. f. Autogenes Training und Hypnose (DGÄHAT)
Deutsche Ges. f. Hypnose (DGH)
Deutsche Ges. f. Zähnärztliche Hypnose (DGZH)
Milton-Erickson-Ges. f. klinische Hypnose (MEG)
Psychologische Fachgruppe Entspannungsverfahren des BDP
Klingenberger Institut für Klinische Hypnose

Als Universitätsvertreter
Prof. Dr. med. Günther Hole (Universität Ulm)
Prof. Dr. Ulrike Halsband (Universität Freiburg)
Prof. Dr. O.B. Scholz (Universität Bonn)
Prof. Dr. Vladimir Gheorghiu (Universität Giessen)
Prof. Dr. Dirk Revenstorf (Universität Tübingen)
Prof. Dr. Walter Bongartz (Universität Konstanz)
Prof. Dr. Dr. Henriette Walter (Universität Wien)
Dipl. Psych. Dr. Gundula Johnke (Universität Kiel)

Der Bedarf für ein solches Gremium zur Vereinheitlichung und Stärkung des Auftretens vor legalen und politischen Institutionen sowie in der Öffentlichkeit wurde einmütig von den Mitgliedern der Versammlung bestätigt. Damit ziehen Praktiker und Forscher aus ärztlichem und psychologischem Bereich dreier europäischer Länder für die Weiterentwicklung der Hypnose und Außendarstellung an einem Strang. Sobald sich die Arbeit der Arbeitsgemeinschaft konsolidiert hat, ist an eine Einbeziehung weiterer europäischer Länder gedacht. Das ursprünglich als wissenschaftlicher Beirat der Hypnose-Gesellschaften konzipierte Gremium wird für die erste Zeit als Arbeitsgemeinschaft definiert, da dies den administrativen Aufwand verringert. Später kann sie in einen rechtsfähigen Verein überführt werden. Als vorrangige Ziele wurde festgelegt, Ausbildungsstandards (1) zu vereinheitlichen, die wissenschaftliche Anerkennung (2) der Hypnose zu fördern, Fragen der Methodendefinition (3) zu klären und Forschung (4) zu koordinieren. Hierzu wurden jeweils Ausschüsse zusammengesetzt. Im übrigen wurde ein Vorstand auf drei Jahre gewählt und eine Geschäftsordnung verabschiedet.


WBDH- Vorstand

1. Vorsitzende:     Prof. Dr. Ulrike Halsband, Universität Freiburg
2. Vorsitzender:    Dr. med. Christian Ziegler, Schweiz (SMSH)
3. Vorsitzende:     Prof. Dr. med. Henriette Walter, Medizin. Universität Wien (ÖGWH)
Kassier:               Dr. med. dent. Volker Reindl (DGH)
Schriftführer:        Dr. phil. Burkhard Peter (MEG)

 

Als stimmberechtigte Mitglieder können bis zu zwei Delegierte von den konstituierenden Hypnose-Gesellschaften in die Arbeitsgemeinschaft entsandt werden. Die Delegierten sind bis zur nächsten Sitzung der Arbeitsgemeinschaft von den Gesellschaften zu bestimmen. Bis zu drei weitere Personen aus den Gesellschaften können ohne Stimmberechtigung an den Sitzungen der Arbeitsgemeinschaft als Gäste teilnehmen. Außerdem wurden die oben aufgeführten Universitätsvertreter als stimmberechtigte Mitglieder benannt.
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